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Film ab!

Die rote Zora

Start: 24.01.2008

 

Die Rote Zora und ihre Bande vor der Uskoken-Burg / Linn Reusse als Zora in „Die Rote Zora"

Im Alter von zwölf Jahren stirbt Brankos Mutter. Obwohl er seinen Vater nicht kennt, macht sich der Waisenjunge auf die Suche nach ihm. Als Hinweis dient ihm nur ein altes Foto. Doch als Branko in einem kleinen Küstenort ankommt, wird er abgelenkt: Von weitem beobachtet er, wie jemand ganz frech Fleisch aus einen Restaurant klaut. Brankos Sinn für Gerechtigkeit treibt ihn dazu, dem Dieb zu folgen und prompt wird er selber beschuldigt, Essen geklaut zu haben. Obwohl der alte Fischer Gorian den hungrigen Jungen in Schutz nimmt, wird Branko nun ins Gefängnis gesteckt. Und das alles wegen eines kleinen Fisches.
 

Doch dort bleibt er nicht lange, denn er wird vom Fleischdieb höchstpersönlich befreit, und wie sich herausstellt, ist es ein Mädchen. Sie wird von allen „Die Rote Zora“ genannt und ist die Anführerin einer Uskoken-Bande von drei Waisenkindern. Nachdem Branko eine Mutprobe bestanden hat, halten ihn der Kinofan Nicola und der Nachwuchsbodybuilder Pavle willkommen. Nur dem tierlieben Duro ist Branko ein Dorn im Auge.
 

Bei einer Zankerei mit den Gymnasiasten wird Pavle verletzt. Als die fünf Waisenkinder auch noch ihre Burg aufgeben müssen, flüchten sie zu dem gutmütigen Gorian, welcher Pavle verarztet und den Kids Arbeit gibt. Doch als die Bande mitbekommt, wie der hinterlistige Kaufmann Karamann den alten Fischer aus dem Geschäft drängen will, schließen sie sich mit Gorian zusammen und rebellieren gegen Karamann. Der Kampf gegen die mächtigen Männer der Stadt beginnt.
 

 

Jakob Knoblauch als Branko in „Die Rote Zora" / Mario Adorf als Fischer Gorian in „Die Rote Zora"

KingKid-Kronen

„Die Rote Zora und ihre Bande“ gehört zu den bekanntesten Jugendbüchern. Anders als im Buch wirken die Figuren im Film greifbarer und sind somit viel leichter zu verstehen und nicht ganz so schmerzlich, wie in der Vorlage. „Die Rote Zora“ ist ein spannendes Abenteuer, das einen mitreißt. Die ersten Lacher erntet der Film bereits bei der Flucht aus dem Gefängnis, als die beiden Polizisten in bester „Dick & Doof“-Art abgehängt werden. Aber auch die Umsetzung des Rettungsplans, sorgt für glänzende Augen. Wer erlebt schon seine Eltern bzw. überhaupt Erwachsene bei einer Fisch-Schlacht?
 

„Die Rote Zora“ ist ein Film für die ganze Familie und eine willkommene Abwechslung im Fantasie-Dschungel der Kinos. Und vergesst nicht: Für den Uskoken ist jeder Tag ein Abenteuer!