Start: 19.06.2008

© 2008 Universal Studios. ALL RIGHTS RESERVED.
„Die Insel der Abenteuer“ hat nichts mit dem gleichnamigen Buch von Enid Blyton zu tun, sondern basiert auf dem Buch „Wie versteckt man eine Insel“ von Wendy Orr.
Als Jack (Gerald Butler) mit dem Boot aufbricht, um seltenes Plankton zu suchen, ahnt er noch nicht, welches Abenteuer seiner 11jährigen Tochter Nim (Abigail Breslin) bevorsteht, mit der er seit Jahren auf einer einsamen Insel im Südpazifik lebt. Als wenig später ein Sturm den Segelmast seines Boots umknickt, treibt Jack einige Seemeilen von der Insel entfernt allein auf dem Meer, während Nim auf der Insel auf sich allein gestellt ist.
Doch Nim ist dort nicht isoliert. Denn sie hat Internet-Zugriff und darf die Mails ihres Vaters lesen und beantworten. Zu ihrer Überraschung entdeckt sie in der Inbox eine Anfrage von Alex Rover, ihrem Idol. Seit Jahren schon verschlingt Nim jedes Wort der dicken Bücher, in denen Alex von seinen Abenteuern berichtet. Natürlich ist Nim von der Idee begeistert, dass Alex ausgerechnet sie um Rat fragt und antwortet fleißig. Als ihr Vater nach zwei Tagen immer noch nicht zurück ist, bittet sie den Actionheld schließlich um Hilfe und teilt ihm die Koordinaten der Insel mit.
Doch am anderen Ende sitzt gar kein Actionheld, sondern Alexandra Rover (Jodie Foster), die Autorin der Bücher. Denn Alex Rover (Gerald Butler) ist nur eine Figur, die in ihrer Fantasie entstanden ist, mit der sich Alexandra aber auch wie mit einem richtigen Menschen unterhalten kann. Und so muss der Actionheld schließlich die unter Platzangst leidende, öffentlichkeitsscheue Autorin überreden, in den Südpazifik zu reisen und Nim zu retten. Das erste reale Abenteuer der echten Alex Rover beginnt!

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Es ist eine tolle Idee! Dass die Autorin der Bücher, die von einem furchtlosen Actionhelden handeln, das genaue Gegenteil ist, macht den Film ungeheuer lustig. Hinzu kommt, dass sich Alexandra auch noch ständig mit Alex unterhalten kann (ohne dass andere ihn sehen können). Auf der anderen Seite gefällt uns auch Abigail Breslin als Nim sehr gut. Die Situationen, in die Nim auf sich allein gestellt auf der Insel gerät, sind einfallsreich und vor allem könnten fast alle wirklich so passieren. Es verwundert also nicht, dass die Gegner von Nim Kreuzfahrttouristen sind, die sich eigentlich noch nicht einmal ungewöhnlich verhalten – nur sieht man es hier halt mal aus der Sicht der Insel oder der Natur… Von der ersten bis zur letzten Minute ist dieser Film spannend und unterhaltsam. So macht Kino Spaß!