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Grünes Brett

Tiere           

Dickhäutige Müllschlucker

Wenn die Weihnachtszeit vorbei ist, ist auch das Ende der Christbäume gekommen. Die abgeschmückten Tannen, Fichten und Kiefern werden eingesammelt und verschwinden im Bauch großer Müllfahrzeuge. Aus ihnen entsteht Kompost, der als Garten- oder Blumenerde wiederverwendet wird.

tannenbäume_ziegenAber was passiert mit Weihnachtsbäumen, die zum Fest nicht verkauft worden sind? Förster und Waldbauern haben sie zum Glück nicht umsonst abgesägt. Weil die Bäume nicht im Wohnzimmer gestanden haben, sind sie noch grün und saftig. Viele Zootiere lieben sie als leckere Knabberei, zum Beispiel Ponys, Ziegen und Elefanten.
      

tannenbäume_elefantenDie Elefanten Zimba, Aruba, Wankie und Ali haben im Winter wenig Abwechslung in ihrem Freigehege des Kronberger Zoos. Der Boden ist gefroren, es gibt kein Gras und der Badetümpel ist leer. Da kommen ihnen die kleinen Tannenbäume gerade recht. Zum Spielen, zum Herumtragen auf dem Rücken und zum Futtern.


elefant1Auch in ihrer natürlichen Heimat Afrika fressen Elefanten Bäume. Sie haben kräftige Mahlzähne, mit denen sie Äste oder sogar dünnere Stämme zerkleinern können. 100 bis 150 Kilo Futter braucht ein Elefant täglich, um satt zu werden.
      

 

elefant2Im Opel Zoo bekommen die Dickhäuter getrocknetes Brot, Heu, Hafer, Kleie und Gemüse. Dazu gibt es im Sommer frische, grüne Laubbäume und im Winter eben Weihnachtsbäume.

 

 

Text und Fotos: Alexandra Straush