Tierschutz
Ganz wichtig ist, dass ihr nur dann füttert, wenn eine dichte Schneedecke liegt oder länger Frost herrscht, so dass der Boden gefroren ist. Ansonsten finden die Vögel ihr Futter nämlich auch im Winter selbst. Die besten Tageszeiten zum Füttern sind frühmorgens und spätnachmittags, vor der Dämmerung.
Was sollte man füttern?
Unter den Singvögeln gibt es Körnerfresser (z.B. den Sperling auf dem Bild und Meisen) und Weichfutterfresser (z.B. Amsel und Rotkehlchen).
Körnerfresser mögen beispielsweise Sonnenblumenkerne und Hanfsamen. Ihr könnt auch fertige Körnermischungen kaufen oder Futterringe/Futterknödel nehmen. Ringe und Knödel haben den Vorteil, dass das Futter in Fett verpackt ist und nicht einfriert.
Weichfutterfresser futtern eigentlich Insekten, Beeren und Obst. Sie mögen aber auch Futterringe und -knödel, außerdem getrockentes Obst oder ganze Äpfel, aus denen sie sich Stücke herauspicken. Vorsicht: Kein klein geschnittenes, frisches Obst hinstellen! Das friert zu schnell ein! Apfel wegnehmen, bevor er friert!
Übrigens: Nie Speisereste verfüttern! Gewürze sind schädlich für Vögel!
Wie sollte man Füttern?
Wichtig ist, dass das Futter nicht nass wird oder vereist. Gut geeignet sind also Vogelhäuschen oder in Fett verpacktes Futter. (Bastel-Tipp unten!)
Die Futterstelle, besonders ein Futterhäuschen, sollte so gebaut sein, dass sich die Vögel nicht ins Futter setzen können. Wenn die Vögel nämlich dort hineinmachen, entstehen Krankheitserreger, mit denen sich die Vögel anstecken können. Wenn die Futterstelle schmutzig ist, sollte sie mit warmem Wasser geschrubbt werden.
Von der Futterstelle aus sollten die Vögel rundum freie Sicht haben, damit sie Feinde (z. B. Katzen) rechtzeitig sehen und sich aus dem Staub machen können.
Am besten mehrere Futterstellen anlegen, damit sich die verschiedenen Arten nicht ins Gehege kommen.
Bastel-Tipp: Futter-Topf
Mit einem alten Blumentopf könnt ihr leicht eine Futterstelle basteln, die vor Feuchtigkeit geschützt ist und so gut wie nicht verschmutzen kann: